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Aus mehreren Ecken ragen Arme ins Bild. Die Hände liegen aufeinander.

Unsere Mitgliedschaften und Partnerschaften

Ein Messestand entsteht selten nur am eigenen Schreibtisch. Hinter jedem Projekt stehen Systemhersteller, Veranstalter, Speditionen, Messegesellschaften und Prüfprogramme, die festlegen, was auf einer Fläche überhaupt möglich ist. Wir haben uns deshalb bewusst dort engagiert, wo diese Standards entstehen, und arbeiten mit Partnern zusammen, deren Qualitätsanspruch zu unserem passt.

Geballtes Wissen für unser gemeinsames Projekt

Messebau, Veranstaltungen und Markenräume entstehen nicht im Alleingang. Sie entstehen dort, wo Erfahrung, technische Standards und neue Ideen zusammenkommen. Genau deshalb sind wir in Netzwerken aktiv, die die Branche prägen: in der Veranstaltungswirtschaft, in der internationalen Messewirtschaft, in der modularen Systembauweise, im Design und in der Wiederverwendung von Messeständen.

Was wir aus unseren Mitgliedschaften und Partnerschaften mitnehmen, fließt in die Beratung, in die Planung und in die Entscheidungen ein, die wir gemeinsam mit Ihnen treffen: bei der Konstruktion, bei der Materialwahl, bei der internationalen Umsetzung und bei der Frage, wie ein Auftritt über die nächste Messe hinaus nutzbar bleibt.

fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft

Der fwd: ist der Fachverband der deutschen Veranstaltungswirtschaft. Unter seinem Dach kommen Messebauunternehmen, Eventagenturen, Messearchitekten, Caterer und Zulieferer zusammen. Gegründet wurde er 1963 als FAMAB, heute vertritt er die Branche gegenüber Politik, Wirtschaft und Medien und organisiert die fachliche Arbeit in den Bereichen People, Business, Sustainability und Politics.

Für uns ist der Verband vor allem deshalb interessant, weil dort an den Grundlagen gearbeitet wird, die später im Projektalltag ankommen. Der fwd: entwickelt Leitfäden und Orientierungshilfen für die Branche, zuletzt etwa zum Ressourcenmanagement in der Messe- und Ausstellungswirtschaft und, gemeinsam mit dem AUMA, zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Themen wie Materialkreisläufe, Wiederverwendung oder Nachweispflichten diskutieren wir dort, bevor sie in Ausschreibungen auftauchen.

Für Ihr Projekt bedeutet dies: Wir kennen die Entwicklungen in der Branche aus erster Hand und können Sie frühzeitig einordnen, welche Anforderungen auf Ihren Messeauftritt zukommen, insbesondere bei Nachhaltigkeit und Dokumentation.

Logo der Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft

OCTANORM®

Neben unserem selbst entwickelten Messebausystem C8 nutzen wir auch OCTANORM® als Basis unserer Messestände. Vereinfacht gesagt handelt es sich um einen Baukasten aus Aluminiumprofilen, Verbindern und Wandelementen, aus dem sich Messestände in nahezu jeder Größe und Form aufbauen lassen und der sich nach der Messe wieder zerlegen und beim nächsten Auftritt neu kombinieren lässt. Das System ist weltweit verbreitet, was bei internationalen Projekten ein handfester Vorteil ist.

Unsere Zusammenarbeit läuft bereits seit vielen Jahren und ist ein wichtiger Teil unserer Initiativen für mehr Nachhaltigkeit. Für uns ist OCTANORM® deshalb interessant, weil die Profile auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt sind: Material bleibt über mehrere Projektzyklen im Einsatz, statt nach vier Messetagen im Container zu landen. In unseren nach ISO 14001 und ISO 20121 zertifizierten Prozessen ist das ein wichtiger Baustein. Gestalterisch bleibt dabei mehr Spielraum, als viele vermuten: ob tragfähige Strukturen für schwere Exponate im Maschinenbau, geschlossene Besprechungsräume für die Pharmaindustrie oder hochwertige Oberflächen im Premiumsegment.

Für Ihr Projekt bedeutet dies: schnellere Planung, schnellerer Auf- und Abbau, nachhaltigeres Gesamtprojekt, Skalierbarkeit sowie Kosteneinsparung. Mehr zu unserer Zusammenarbeit erfahren Sie in unserem Interview mit OCTANORM® CEO Benjamin Bruder.

 

Octanorm Logo für Service Partner

 

OSPI

OSPI ist das internationale Partnernetzwerk rund um das OCTANORM® System und nach Angaben des Herstellers das größte Messebau-Netzwerk weltweit: über 100 Partner in mehr als 40 Ländern, die mit denselben Systemkomponenten und denselben Qualitätsstandards arbeiten.

Das Prinzip dahinter lautet „designed here, built there": Konzept und Planung entstehen bei uns in Deutschland, gebaut wird mit Material und Montageteams vor Ort. Das erspart lange Transportwege und Flüge. Ebenso wichtig ist das lokale Wissen: Bauvorschriften, Sicherheitsbestimmungen und Zollformalitäten unterscheiden sich von Land zu Land, und ein Partner vor Ort kennt sie. Weil alle im Netzwerk mit denselben Profilen und Bezeichnungen arbeiten, bleibt die Ausführung trotzdem vergleichbar.

Für Ihr Projekt bedeutet dies: Sie behalten bei ET GLOBAL einen Ansprechpartner, auch wenn Ihr Auftritt in Shanghai, den USA oder Dubai stattfindet. Der Stand sieht überall gleich aus, ohne dass Material um die halbe Welt reist.

 

OSPI Logo

 

UFI

Die UFI ist die internationale Dachorganisation der Messebranche. Mitglieder sind Messeveranstalter, Betreiber von Messegeländen, Verbände und Dienstleister aus über 80 Ländern. Der Verband erhebt Marktdaten, entwickelt Branchenstandards und ist die zentrale Plattform, auf der sich die Messewirtschaft international abstimmt.

Für uns ist diese Mitgliedschaft vor allem dann relevant, wenn Projekte über Ländergrenzen hinweg laufen. Bauvorschriften, Genehmigungsprozesse und Standards unterscheiden sich von Messeplatz zu Messeplatz teils erheblich. Der direkte Draht zu Veranstaltern und Kollegen vor Ort hilft, solche Punkte früh zu klären, und zwar bevor sie zum Problem werden.

Für Ihr Projekt bedeutet dies: Wir kennen die Unterschiede zwischen Märkten sowie Messeplätzen und planen Auftritte so, dass sie international tragfähig bleiben.

Logo für ufi Mitglieder

 

German Design Council

Der German Design Council, auf Deutsch Rat für Formgebung, wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestags gegründet und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Die Stiftung versteht sich als Netzwerk zwischen Wirtschaft und Design und ist unter anderem Ausrichter des German Design Award, einer der international renommiertesten Designauszeichnungen.

Design ist bei uns von Anfang ein wichtiger Bestandteil eines Konzepts. Der Austausch im Netzwerk bringt Impulse aus Architektur, Produktdesign und Markenführung in unsere Arbeit zurück. Dass diese Herangehensweise trägt, zeigen unter anderem diese Projekte, die alle mit dem German Design Award ausgezeichnet wurden.

Für Ihr Projekt bedeutet dies: Design, das mehr ist als nur Gestaltung. Wir berücksichtigen in unseren Designs Wiederverwendbarkeit, Skalierbarkeit, Besucherführung und Ihre Markenwirkung.

 

Logo des German Design Awards

 

Better Stands

Better Stands ist ein internationales Programm, das Messestände danach bewertet, wie konsequent sie auf Wiederverwendung statt Einwegbau ausgelegt sind. Geprüft werden Konstruktion, Wände, Podeste, Möblierung, Beleuchtung und Grafiken. Im Vordergrund steht die Frage, ob diese Elemente nach der Messe weiterverwendet werden oder als Abfall enden. Je nach Erfüllungsgrad erhält ein Stand eine Bewertung bis hin zu Gold.

Seit September 2026 sind wir Mitglied der Better Stands Community. Bewertet wurden Projekte von uns allerdings schon vorher: 2025 erhielten wir gleich dreimal eine Gold-Bewertung. Ausgezeichnut wurden die Messeauftritte für ZEISS Industrial Quality Solutions und die Exacom GmbH auf der Battery Show Europe sowie für Faller Packaging auf der CPHI in Mailand.

Die Mitgliedschaft ist für uns der logische nächste Schritt. Die entscheidende Frage stellt sich bereits bei der Konzeptentwicklung: Entsteht hier eine einmalige Konstruktion oder ein Messestand, der über mehrere Veranstaltungen, Flächen und Märkte hinweg verwendet wird?

Für Ihr Projekt bedeutet dies: Wir zeigen Ihnen früh, wie wir gemeinsam die Wiederverwendbarkeit Ihres Standes erhöhen können.

 

Better Stands Logo für Mitglieder

 

Gemeinsam Projekt starten

Unsere Mitgliedschaften decken unterschiedliche Kompetenzfelder ab: Branchenentwicklung, internationale Messewirtschaft, globale Umsetzung, modulare Systeme, strategisches Design und Wiederverwendung.

Der entscheidende Mehrwert entsteht dort, wo diese Perspektiven zusammenkommen. Wir möchten mit Ihnen gemeinsam Wissen, Standards und neue Impulse in konkrete Projektentscheidungen übersetzen und daraus Markenräume entwickeln, die Ihre Ziele umsetzen.